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Hunderassen auf der Urlaubsinsel Teneriffa

  verschiedene Hunderassen auf Teneriffa
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Hunderassen auf den Kanaren und Teneriffa

Die Islas Canarias, das sind die sogenannten 7 Kanarischen Inseln: Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote, La Gomera, La Palma und El Hierro.  Sie werden auch die Glücklichen Inseln oder Inseln des ewigen Frühlings genannt. Die Kanaren  liegen im östlichen Zentralatlantik, ca. 100 bis 500 km westlich von  Marokko.
Bei den Griechen wurden sie die Inseln der Glücklichen genannt. Der heute gebräuchliche Name wurde von den  Römer von dem lat. Wort „canis“ (was Hund bedeutet) abgeleitet. Damalige Seefahrer haben auf den Kanarischen Inseln  Hunde zurück gelassen.  Diese  vermehrten sich dann und  daher benannte Plinius, ein bekannter römischer Gelehrter,  die Insel Gran Canaria nach diesen grossen Hunden. Somit entstand der Name  „Islas Canarias“ was übersetzt Hundeinseln bedeutet.

Drei Rassen sind typisch für diesen Archipel. Dazu gehören:

  1. Pastor de Garfíano (Schäferhund aus La Palma)
  2. Podenco (Jagdhund)
  3. Presa Canario (Kanarische Dogge)

Der Pastor Garafíano gilt seit dem Jahre  2003 als anerkannte Hunderasse. Es gab ihn natürlich schon vorher, jedoch jetzt gibt es die offiziellen Papiere mit Brief und Siegel. Diese extrem haarigen Hunde gelten als extrem friedlich und dokumentieren ihren Rang allein durch Größe und Präsenz. Es finden mittlerweile sogar Hundeaustellungen speziell dieser Rasse, sogenannte Garafíano-Shows statt.

Hunderasse - PodencoDer Podenco zählt zu den windhundähnlichen, mediterranen Jagdhunden. Meistens befinden sie sich in den Händen von Jägern, die sie dann in Meuten von bis zu 12 Hunden einsetzen. Der Podenco wird gerne wegen seiner Geschicklichkeit, Trittsicherheit und seinen Sprungvermögen zur Jagd eingesetzt, da das vulkanische Gelände den Kaninchen viele Versteckmöglichkeiten bietet und er dafür perfekt angepasst ist.
Sobald sie im Gelände freigelassen sind, suchen sie unermüdlich die Gegend nach Kaninchen ab. Dabei sind der Gehör- und Geruchssinn gefordert. Wenn sie dann ein verstecktes Kaninchen entdeckt haben, kommt das Frettchen zum Einsatz. Diese nimmt die unterirdische Verfolgung auf, treibt das Kaninchen an die Oberfläche, wo der Jäger es erschießt oder der Podenco es fängt und dem Jäger bringt. Der Podenco gilt als unproblematisch und ausgesprochen freundlich.

Jagdhunde werden auf den Kanarischen Inseln als Podenco bezeichnet. Auf den Kanarischen Inseln wird dieser Jagdhund Podenco – Canario genannt. Stammvater dieser Podencos war bei dem Ägypter der Tesem. Auf einem Grabmal gibt es Darstellungen, die ca. 3.800 v.Chr. gezeichnet wurden. Die früheren Seefahrer waren für die Verbreitung des Podencos verantwortlich. Der Podenco wird auch als Pharaonen-Hund bezeichnet.

Ein wesentliches Merkmal dieser Hunderasse „Podenco“ sind die fledermausähnlichen Stehohren, die extrem durch die schlanke Körperform auffallen. Die meisten Podencos sind glatthaarig. Es ist schwierig die Podencos als Begleithund zu halten, da sie sehr selbständig und eigenwillig sind. Im Haus gehalten, verhalten sie sich ähnlich wie Windhunde und zählen zu den ruhigen Hunderassen ihrer Art. Außerhalb des Hauses bricht jedoch permanent ihr Jagdtrieb aus. Die Podencos benötigen viel Freilauf.

Auf den Kanarischen Inseln werden die Podencos für die Kaninchen-Jagd eingesetzt. Aus diesem Grund werden die Podencos heute immer noch an großer Zahl auf den Kanaren gezüchtet. Die Podencos werden zu mehreren in einer Meute gehalten. Die Meute besteht im Regelfall aus einem Rüden und mehreren Hündinnen. Sie harmonieren gut mit und untereinander. Streitigkeiten in dieser Gruppe kommen selten vor. Bei der Jagd werden die Podencos von einem Podenquero begleitet. Die Podencos jagen ihre Beute selbständig und bringen sie lebend zum Podenquero.

Eine Ausbildung eines Podencos ist sehr langwierig. Der Podenco ist nach wie vor ein wilder Urhund mit einem absolut sanften Gemüt. Auf Teneriffa fand im Jahre 2001 eine Ausstellung der Podencos statt. Die dort ausgestellten Podencos – Canarios waren mittelgroß mit einem hellroten oder sandfarbenden Fell.

Der Presa Canario wurde geschichtlich erstmals im 16. Jhrdt. erwähnt. Sein Ursprung geht auf die Hunderassen der spanischen Eroberer zurück. Deren mitgebrachten Hunde vermischten sich später mit den von englischen Einwanderen mitgebrachten Bulldoggen und Mastiffs. Bei dieser Kreuzung gab es dann die neue Rasse Presa Canario. Sie gelten als gute Wach-, Hüte- und Schutzhunde.
Das Haar des Presa Canario ist  kurz, rau, pflegeleicht und gestromt, wobei die Strom-ungen von schwarz über graugestromt zu braun bis falbgestromt reichen, während die Maske immer dunkel ist.

Leider ist die Insel voll von Hunden, man trifft des öfteren ausgesetzte oder abgemargerte Hunde an. Die Tierheime vor Ort sind überfüllt. Wer daher gerne einen Schützling mit nach Hause nehmen möchte, kann sich an die Tierheime wenden. Alle notwendigen Papiere und Impfungen werden durchgeführt, damit einer Reise ins zukünftige Heim nichts im Wege steht. Oder wer auch gerne nur mal aushelfen möchte, sei es durch Spenden, Spaziergängen mit den Hunden oder eventuell auch als Flugpate ist herzlichst willkommen.

Zeigen Sie ein Herz für Tiere! Sie werden mit viel Liebe und Zuneigung von ihrem neuen Freund belohnt.




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Gemeinden und Ortschaften - Aktualisiert am 04.05.2018


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