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China: Steigende Bedeutung für den Internationalen Tourismus

China verfolgt das ehrgeizige Anliegen, sich zu einem wichtigen Zielort für den internationalen Tourismus zu entwickeln und die Zahlen ausländischer Besucher sind weiterhin im Ansteigen. Innerhalb nur eines Jahrzehnts hat sich das einst spärliche Angebot an Unterkünften sowohl qualitativ als auch zahlenmässig vollständig gewandelt, mittlerweile  gibt es 57 Fünf-Sterne-Hotels und rund 5000 weitere Hotels, wie den Daten der Nationalen Tourismusverwaltung zu entnehmen ist, die jährliche Steigerungsrate in der Tourismusindustrie seit 1979 beträgt 20%. Gemäss Schätzungen der Welttourismusorganisation wird China im Jahr 2020 weltweit an erster Stelle aller Tourismusziele liegen, gefolgt von Frankreich, den USA und Spanien, das dann von rund 73 Millionen Touristen besucht werden wird.

Die Einkommenszuwächse und mehr Freizeit der chinesischen Bevölkerung, sowie die starke nationale Währung und Erleichterungen beim Erhalt von Devisen haben sowohl den internen Tourismus als auch Reisen der Chinesen ins Ausland begünstigt. Im vergangenen Jahr stieg der Tourismus im Land um 14,68% an, wobei jeder Besucher durchschnittlich 113,53 €/Tag ausgab.

Von den chinesischen Touristen, die ins Ausland reisten, haben annähernd zwei Millionen Pauschalreisen im Reisebüro gebucht, ein Anstieg von 60% gegenüber dem Vorjahr.

Von diesen guten Daten ausgehend, möchte die chinesische Regierung im Land ein Klima schaffen, das ausländische Investoren anzieht, indem sie China als Tourismusziel  sowohl von kulturellem Interesse als auch für Sonnen- und Strandurlaube bekannt  macht, so wie es das Nachbarland Thailand seit längerem tut.

Vor diesen Perspektiven beginnen spanische Hotelketten sich auf dem Markt des bevölkerungsreichsten Landes der Erde zu positionieren, gleiches tun Unternehmen wie Chupa Chups, Alsa und Nutrexpa, die bereits seit Jahren vor Ort präsent sind.

Globalia befindet in den abschliessenden Verhandlungen mit der chinesischen Regierung, Air Europa wird dann ab dem Sommer 2004 Direktflüge nach Peking anbieten. Es wird die erste spanische Fluggesellschaft sein, die von Spanien direkt nach China fliegt. Die Strecke wird zunächst dreimal pro Woche geflogen, wobei das Ziel ist, eine tägliche Verbindung anzubieten.

Die spanische Hotelkette Sol Meliá hat mit dem Bau eines Hotels ins Schanghai begonnen, die Investition hierfür beträgt 200 Millionen Dollar. Das Fünf-Sterne-Hotel der Luxusklasse mit 700 Zimmern wird voraussichtlich Anfang 2006 eröffnet.

Renthotel hat ein Abkommen geschlossen, das das Betreiben von zwei Hotels umfasst, die von einem portugiesischen Partner der Kette in Schanghai und Kanton erbaut werden. Diese beiden Stadthotels werden in Form von zwei Türmen mit über 20 Stockwerken und jeweils 400 Zimmern errichtet.

Die katalanische Unternehmensgruppe Husa hat einen Vertrag mit der Restaurationsbetreibergruppe Arturo geschlossen, Ziel ist die Analyse der Möglichkeiten für die Eröffnung eines Betriebs im Bereich Catering in China.

Unter den ausländischen Ketten sind insbesondere Marriot, Bass Hotels und Starwood stark in China vertreten. Die letztgenannte Kette hat ein Abkommen mit der Firma Shanghai HongTa Hotel geschlossen, das die Verwaltung eines Hotels in Schanghai betrifft. Die Gruppe Accor, die bereits acht Hotels in der Region betreibt, beabsichtigt die Eröffnung eines weiteren Novotel in Peking.

Die Öffnung des chinesischen Dienstleistungssektors für ausländische Investitionen, eine zwingende Forderung der Welthandelsorganisation (WTO), weckt bei ausländischen Investoren insbesondere bei Reiseveranstaltern, Betreibern von Touristenhotels, von Freizeitparks und Anbietern anderer Dienstleistungen des Tourismusbereichs wichtige Erwartungen. Im Hotelsektor wird beispielsweise eine vollständig mit ausländischem Kapital finanzierte Investition möglich werden, sobald China vier Jahre Mitglied der WTO ist. Hinzu kommen die Vorbereitungen der Olympischen Spiele im Jahr 2008, für die, einem Bericht des Hong Kong Trade Development Council zufolge, allein in der Stadt Peking Investitionen in Höhe von 34.000 Millionen Dollar vorgenommen werden.



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Sabine Schmidt

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FCSC - Financial Consulting Services Canarias

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